Peplau-Kolleg

Das Peplau-Kolleg am St. Rochus-Hospital Telgte ist eine staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für psychiatrische Fachgesundheits- und -krankenpflege sowie Fachaltenpflege. In Trägerschaft der St. Rochus-Hospital Telgte GmbH sind zur Zeit 28 Einrichtungen aus dem Münsterland, dem nördlichen Ruhrgebiet, dem Emsland, dem Sauerland und Ostwestfalen im Peplau-Kolleg zusammengeschlossen.

Die Weiterbildungsstätte erhielt 1996 die staatliche Anerkennung gemäß der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung des Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 11. April 1995 (WeiVPsy).

Die Weiterbildung zur Fachgesundheits- und Krankenpflege, Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflege und Fachaltenpflege in der Psychiatrie erfolgt gemäß der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung (WBVO-Pflege-NRW vom 12. Dezember 2009).

Der Peplau-Beirat

Der Beirat des Peplau-Kollegs Telgte besteht aus den Pädagogen des Peplau-Kollegs und den Pflegedienstleitungen aus den Kooperationseinrichtungen. In den jährlich stattfindenden Sitzungen werden allgemeine organisatorische Verläufe besprochen und aufeinander abgestimmt. Somit haben die Pflegedienstleitungen aus den kooperierenden Einrichtungen die Möglichkeit, an Entscheidungen mitzuwirken, die das Peplau-Kolleg betreffen.


Jährliche Fachtagung

Das Peplau-Kolleg Telgte veranstaltet in Kooperation mit der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH (ZAB Gütersloh) jährlich eine Fachtagung.

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland gewinnt das Thema der kultursensiblen Pflege immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund haben wir unsere diesjährige Tagung dieser Thematik gewidmet.

Am 23.06.2016 nahmen knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Tagung Kultursensible Pflege in der Psychiatrie/ Psychotherapie im Saal des St. Rochus-Hospitals teil. Aus pflegewissenschaftlicher, klinischer und interdisziplinärer Perspektive wurden kulturelle Unterschiede in der Patientenversorgung in den Blick genommen. Mit Best-Practice-Beispielen aus der Praxis konnten so positive Anreize für die Gestaltung der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen gegeben werden.

Andreas Trupp, Oberarzt  im Zentrum Transkulturelle Psychiatrie & Psychotherapie am Klinikum Wahrendorff, stellte klinische Herausforderungen in der Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund auch im Hinblick auf die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland vor. Prof. Dr. Andrea Zielke-Nadkarni von der Fachhochschule Münster erläuterte den Stand der Pflegewissenschaft zum Thema kultursensible Pflege in der Psychiatrie/ Psychotherapie. Das Thema „Ehre und Rechtsempfinden in unterschiedlichen Kulturen“  stellte der Integrationsbeauftragte der LVR-Klinik Düren, Thomas Hax-Schoppenhorst, vor. Mit den Best-Practice-Beispielen zur kulturspezifischen Arbeit der psychiatrischen Institutsambulanz des Vivantes  Zentrum für transkulturelle Psychiatrie in Berlin (vorgestellt von Bianca Fischer und Zahra Rezaie) sowie des Umgangs mit Scham in der transkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Wahrendorff  - mit vielen Selbsterfahrungsanteilen zur Verfügung gestellt von Frau Vicdan Bannasch - schloss ein sehr informativer Tag.

Die Vorträge finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund
(Stand der Pflegewissenschaft) -> wird nachgereicht
Ehre und Rechtsempfinden
Kulturspezifische Arbeit Institutsambulanz
Umgang mit Scham

Kontakt:

Peplau-Kolleg Telgte
Klaus Peter Michel
Am Rochus-Hospital 1
48291 Telgte

Tel. 02504/60-224
Fax 02504/60-226
E-Mail