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		<title>St. Rochus-Hospital Telgte Neuigkeiten</title>
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			<title>St. Rochus-Hospital Telgte Neuigkeiten</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 09:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besucht das Rochus-Hospital</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/ministerpraesidentin-christine-lieberkne.html</link>
			<description>„Der exzellente Ruf des St. Rochus-Hospitals und die Auszeichnungen dieser Fachklinik sind mir auch in Thüringen bekannt“, lobte Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates, am Mittwoch bei einem Informationsbesuch in Telgte. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hövelmann und Schulze Mönking informierten dabei über die Historie und das medizinisch-pflegerische Leistungsspektrum des St. Rochus-Hospitals. Behandelt werden dort unter anderem Depressionen und Süchte, zunehmend auch „Burnout“-Erkrankungen. „Dass diese so stark zunehmen, deutet auf eine wachsende Überforderung vieler Menschen im Berufs- und Alltagsleben hin“, so die Ministerpräsidentin. Funktionierende soziale Netzwerke in Familien sowie in Dorf- oder Stadtteilgemeinschaften müssten gestärkt werden. Sie könnten zur Vermeidung kritischer oder krank machender Situationen beitragen. Jedem Bedürftigen müsse professionelle Hilfe zuteilwerden, jedoch „mit Augenmaß und ohne die Selbsthilfekräfte auszuhebeln“, so die Spitzenpolitikerin.
Anerkennung zollte sie dem historisch eingerichteten „Erinnerungszimmer“ des St. Rochus-Hospitals. Dort können sich demenzkranke Patienten in ein Wohn-Ambiente früherer Jahre zurückversetzen lassen. Beeindruckt war die Ministerpräsidentin zudem von der Größe und räumlichen Ausdehnung der Franziskus Stiftung, der in Münster ansässigen Trägerin des St. Rochus-Hospitals und 14 weiterer Krankenhäuser in Nordwestdeutschland: „Mit diesen Dimensionen könnte halb Thüringen versorgt werden“, so Lieberknecht.
Geschäftsführer Hövelmann sprach sich für eine Überarbeitung des geplanten neuen Entgeltsystems für Psychiatrie und Psychosomatik aus, das im Vergleich zum jetzigen Verfahren einen Rückschritt darstelle. Zudem müssten Überregulierungen und Bürokratisierungen in der Psychiatrie beseitigt werden. „Diese Themen werde ich in den Bundesrat mitnehmen“, sicherte die prominente Besucherin zu. Als ehemalige Sozialministerin ihres Bundeslandes sei ihr die Problematik bekannt.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Rochus beteiligt sich an Umweltforschungsprojekt </title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/rochus-beteiligt-sich-an-umweltforschung.html</link>
			<description>Im Projekt „Analyse der Eliminationsmöglichkeiten von Arzneimitteln in Krankenhausabwässern in NRW&quot; wird untersucht, welche organisatorischen und technischen Möglichkeiten es gibt, um den Eintrag von Arzneimittelrückständen aus Kliniken in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese so genannten&nbsp;Mikroschadstoffe kommen zwar oftmals nur in winzigen Konzentrationen von&nbsp;&lt;1µg/Liter vor. Sie sind aber trotzdem auch&nbsp;<b>nach</b> einer biologischen Abwasserreinigung in den Abläufen der Kläranlagen nachweisbar. Daher ist auf Dauer ein möglichst weitgehender Abbau dieser Schadstoffe <b>innerhalb</b> der Kläranlagen wünschenswert.
Hierzu erfolgte zunächst eine Erfassung und Typisierung der Kliniken, vor allem nach Größe, fachlicher Ausrichtung und&nbsp;jeweiliger Entwässerungssituation.&nbsp;Es wurde&nbsp;der Arzneimittelverbrauch der Kliniken laut Apothekenbelieferung erfasst und die theoretisch resultierenden Abwasserfrachten berechnet.
Derzeit erfolgt bei ca. 20 Pilotkrankenhäusern in NRW, darunter dem St. Rochus-Hospital Telgte, eine vollautomatische Probenahme von Klinikabwässern. Dazu entnimmt ein Automat&nbsp;über einen Zeitraum von einer Woche etwa stündlich eine Wasserprobe aus den Klinikabwässern. Später werden dann sämtliche Proben auf ihren Gehalt an Arzneimittelrückständen untersucht. Endziel ist eine Abschätzung der Gesamtfracht&nbsp;an Arzneimittelrückständen, die aus Kliniken in kommunale Kläranlagen eingetragen werden.
Die Projektleitung liegt bei der MedEcon Ruhr GmbH, Bochum. Weiterhin sind an diesem Forschungsprojekt beteiligt:
<ul><li>Institut für Wasserforschung GmbH, Schwerte</li><li>Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V., Duisburg</li><li>Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Oberhausen</li><li>Grontmij GmbH, Köln</li></ul>
Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW in Abstimmung mit der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:36:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Bestechende Anziehungskraft</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/bestechende-anziehungskraft.html</link>
			<description>Seit 24 Jahren ist Elke Frintrop Mitarbeiterin im Pflegedienst des St. Rochus-Hospitals. Ihre Inspiration zum Malen erhielt sie 2005 durch den amerikanischen TV-Maler Bob Ross, der in den 80er Jahren durch seine Nass-in-Nass-Methode berühmt wurde.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Elke Frintrop hat ihren Schwerpunkt auf die abstrakte Malerei gelegt. Sie nutzt beim Malen gerne die Wisch- und Spachteltechnik und Hilfsmittel wie Sand oder Ölpastellkreide. Ihre Bilder bestechen durch eine hohe Anziehungskraft. Die Landschaftsmalereien lassen den Betrachter einen direkten Bezug zur Realität ziehen; die abstrakten Bilder verdeutlichen die präzise Arbeit der Künstlerin und ihr Herzblut, welches in jedem einzelnen Ausstellungsstück deutlich wird.
Die Telgter Bevölkerung ist herzlich eingeladen, diese Ausstellung bis Ende April zu besuchen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:20:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Rückkehr von Julie Löwenstein - Gedenkstein für Opfer von NS-Euthanasiemord</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/die-rueckkehr-von-julie-loewenstein.html</link>
			<description>„Julie Löwenstein kehrt heute in unsere Mitte zurück“, formulierte Klaus Beck vom Telgter Verein ‚Erinnerung und Mahnung e.V.’. Anlass seiner Ansprache war die Enthüllung eines Gedenksteins, eines so genannten „Stolpersteins“, vor der Kapelle des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es sei damals nicht gelungen, Julie Löwenstein dem Zugriff staatlicher Stellen zu entziehen, betonte Geschäftsführer Volker Hövelmann zu Beginn der Feierstunde. Daran nahmen zahlreiche Telgter Bürger, Mitarbeiter des Hospitals sowie Ordensschwestern teil, unter ihnen die Generaloberin der Mauritzer Franziskanerinnen, Schwester Sherrey Murphy, und Schwester Birgitte Herrmann, Provinzoberin und Vorsitzende des Kuratoriums der Franziskus Stiftung.
Seinerzeit habe man im Telgter Hospital wohl keine Vorstellung davon gehabt, was Julie Löwenstein bevorstand, so Hövelmann. In einem Bericht heiße es, dass sich die Patientin, begleitet von zwei Schwestern, fröhlich winkend auf den Weg gemacht habe; alle drei seien in zuversichtlicher Stimmung gewesen. „Offenbar hat man der offiziellen Begründung der amtlichen Verlegungsanordnung – nämlich bessere Therapiemöglichkeiten – Glauben geschenkt“, sagte der Geschäftsführer.
Der heutige Blick auf das Geschehen stehe allerdings in der Perspektive von Scham und Schuld, wie der Ärztliche Direktor Professor Dr. Heinrich Schulze Mönking verdeutlichte. In Gesprächen mit Zeitzeugen habe er erfahren, dass man damals in der Bevölkerung durchaus etwas von staatlich angeordneten Tötungen Kranker geahnt habe – trotz größter Geheimhaltung. Dies müsse heute konstatiert werden, jedoch „weit entfernt von besserwisserischer Anklage“.
Telgtes Bürgermeister Wolfgang Pieper warnte davor, die Beschäftigung mit der NS-Geschichte abschließen zu wollen. „Sie wird immer eine Wunde bleiben, mit der wir uns auseinandersetzen müssen“, so das Stadtoberhaupt. Es gelte, daraus die richtigen Folgerungen für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.
Julie Löwenstein stammte aus einer jüdischen Familie in Rietberg. Von 1938 bis Dezember 1940 lebte sie als Patientin im St. Rochus-Hospital Telgte. Von dort wurde sie auf Weisung staatlicher Stellen nach Brandenburg verlegt, wo man sie im Zuge der so genannten „Aktion T 4“, den Euthanasiemorden der NS-Diktatur, im Alter von 43 Jahren umbrachte. Als Todestag wurde offiziell der 9. Februar 1941 angegeben.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 13:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>&quot;Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde&quot;</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/das-glueck-der-erde-liegt-auf-dem-ruecke.html</link>
			<description>Dieser Leitspruch galt auch für einige Patienten der psychiatrischen Tagesklinik des St. Rochus-Hospitals Telgte in Warendorf, welche im Rahmen eines zweimonatigen Projektes in den Genuss des Therapeutischen Reitens kommen durften.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im therapeutischen Reiten werden Menschen unterstützt, die die Diagnose einer psychischen Erkrankung oder Störung aufweisen, wie z.B. Depressions- oder Psychosepatienten. Archetypisch ist das Pferd seit Urzeiten ein wichtiger Begleiter und vertrauensvoller Partner des Menschen. Es gilt als Sympathieträger, der mit einem hohen Aufforderungscharakter verbunden ist und das Pferd damit zu einem besonderen Medium im therapeutischen Sektor macht. Seine natürliche Eigenschaft, wertfrei jeden Menschen anzunehmen, ist ein außergewöhnliches Element in der Therapie. Durch die sanften, rhythmischen Bewegungsabfolgen und das Getragenwerden treten Pferd und Patient in einen Dialog, der den Menschen zu einem positiven Körpergefühl und somit zu mehr psychischer Stabilität verhelfen soll. Schon Hippokrates beschreibt die heilsame Wirkung des Rhythmus des Pferdes auf die Menschen.
In der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des St. Rochus-Hospitals Telgte in Warendorf werden psychisch kranke Erwachsene behandelt, die unter anderem an Depressionen, Angststörungen oder Psychosen leiden. Die Patienten kamen zweimal wöchentlich für jeweils 90 Minuten auf die Schlossanlage, um an der für die Tagesklinik neuen Form der Therapie teilzunehmen. Dem Projekt zur Verfügung standen sechs ausgebildete Therapiepferde und die Mitarbeiter der Abteilung „Therapeutisches Reiten“ der ganzheitlichen Praxis Cassiopeia. Ein Patientenwechsel erfolgte nach je vier Reiteinheiten.
Ins Leben gerufen wurde das Projekt durch Stephanie Kemper, Studentin der Sozialpädagogik an der Saxion Hogeschool im niederländischen&nbsp; Enschede, nachdem sie sowohl mehrere Monate in der psychiatrischen Tagesklinik in Warendorf als auch in der Reittherapie der Praxis Cassiopeia im Rahmen von Praktikumseinsätzen tätig war. In Kooperation mit Caterina Kupferschmidt, Leiterin der Reittherapie der Praxis Cassiopeia in Füchtorf, die seit vielen Jahren im Bereich des Therapeutischen Reitens tätig ist, und Dieter Werner, Dipl.-Sozialarbeiter der Tagesklinik des St. Rochus-Hospitals, konnte das Projekt &nbsp;- nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung der Darlehnskasse im Bistum Münster - erfolgreich umgesetzt werden.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachtagung „60 plus und süchtig“ des Peplau-Kollegs Telgte</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/fachtagung-60-plus-und-suechtig-de.html</link>
			<description>Im St. Rochus-Hospital Telgte fand die diesjährige Kooperationsveranstaltung des Peplau-Kollegs und der Zentralen Akademie für Gesundheitsberufe in Gütersloh zum Thema „60 plus und süchtig“ statt. Zu Beginn gab Dr. Silke Kuhn vom Zentrum für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dabei betonte sie, dass Suchtmittelabhängigkeit in dieser Lebensphase eine stille Sucht sei. „Das Interesse für Sucht und Prävention im Alter ist gering. Alte suchtkranke Menschen fallen nicht sehr auf: Sie pöbeln nicht in der Disco, sie haben keine Fehltage am Arbeitsplatz und sie sind kein öffentliches Ärgernis“.
Prof. Siegfried Weyerer vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim referierte im Anschluss zum Thema Gebrauch und Missbrauch von Alkohol und Medikamenten in Einrichtungen der stationären Altenhilfe. So ist z. B. Alkoholmissbrauch in Altenheimen ein wesentlicher Risikofaktor für Sturzwahrscheinlichkeit.
Vom Institut für Suchtforschung der FH Frankfurt/M. trug Prof. Irmgard Vogt zu Lebenslagen und Gesundheit älterer drogenabhängiger Menschen vor. Nach der aktuellen Datenlage geht man von 60.000 bis 80.000 Drogenabhängigen über 40 Jahre aus, von denen die meisten einen chronischen Krankheitsverlauf haben. Die alterstypischen biologischen Veränderungen beobachtet man bei Drogenabhängigen früher als an Nicht-Abhängigen. Mit 45-50 Jahren entsprechen sie biologisch gesehen den Alten.
Die Pflege älterer suchterkrankter Menschen im klinischen Bereich wurde von Jürgen Hollick (Bildungszentrum Kloster Irrsee) aufgegriffen. Zum Abschluss stellte Hans-Wilhelm Nielsen, Leiter des Suchthilfezentrums Schleswig, das Bundesmodellprojekt „Psychosoziales Netzwerk Sucht im Alter“ vor. Ein zentraler Aspekt der Vernetzung liege, so Nielsen, in der Qualifizierung der Mitarbeiter der Suchtkranken- und der Altenhilfe. Die Mitarbeiter des jeweiligen Arbeitsfeldes sind inhaltlich in aller Regel nur „im eigenen Fach“ firm und erwerben über Fort- und Weiterbildung so die notwendigen Kompetenzen zur Bewältigung der bis dahin „fachfremden“ Anforderungen. So sind sie in der Lage, sowohl therapeutisch als auch steuernd und koordinierend im Hilfesystem tätig zu werden.
Die von den Organisatoren interdisziplinär und Versorgungssektoren übergreifend angelegte Veranstaltung war von regen Diskussionen der&nbsp;110 Teilnehmer sowie den wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Vorträgen geprägt. So konnte die Tagung dazu beitragen, für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe, in gemeinsamer Verantwortung aller beteiligten Akteure, zu sensibilisieren.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Passgenau mit Sicherheit im Rücken</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/passgenau-mit-sicherheit-im-ruecken.html</link>
			<description>Die Regionaltour der Caritas erlebt den Wandel des St. Rochus-Hospitals. Dabei soll die Prägung des Hospitals durch die Ordensschwestern erhalten werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Diagnose &quot;einfache Seelenstörung&quot; führte bis in die 1960er Jahre hinein fast immer zu einem langjährigen, nicht selten lebenslänglichen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Das war auch im St. Rochus-Hospital in Telgte Alltag, erfuhren die leitenden Mitarbeiter des Diözesancaritasverbandes Münster auf der Regionaltour zum Caritas-Jahresthema &quot;Kein Mensch ist perfekt&quot; durch den Kreis Warendorf am Mittwochmorgen. Heute heißt die Diagnose vielleicht &quot;Schizophrenie&quot; und die Reaktion darauf sieht ganz anders aus. Die Klinik hat sich in wenigen Jahrzehnten radikal gewandelt.
Prof. Dr. Heinrich Schulze Mönking verdeutlichte das an einer Zahl: gab es um 1900 bei 400 Plätzen gerade mal 120 Aufnahmen jährlich, so werden heute bei der halben Platzzahl rund 3.500 Patienten therapiert. Möglich geworden ist das durch seit den 50er Jahren neu entwickelte Medikamente gegen psychische Störungen und Therapien, vor allem aber durch den Aufbau passgenauer Angebote für den Einzelnen. Dafür sei die Sicherheit einer großen Einrichtung im Rücken hilfreich und notwendig, so der Chefarzt des St. Rochus-Hospitals.&nbsp;Ergänzt werde das Hilfesystem, so Volker Hövelmann, Geschäftsführer des St. Rochus-Hospitals, durch Tageskliniken wie zum Beispiel in Ahlen, durch die eine vollstationäre Aufnahme zu großen Teilen vermieden werden könne.
Ein entscheidender Schritt war die Trennung von chronisch psychisch behinderten Menschen und Akutpatienten. Gab es bis in die 80er Jahre noch große Wohnstationen für chronisch psychisch kranke Menschen, lässt sich heute am vor kurzem bezogenen Wohnpark St. Clemens sehen, wie weit die Dezentralisierung fortgeschritten ist. Mitten in Telgte nehmen die in überschaubaren Wohneinheiten lebenden chronisch pyschisch erkrankten Bewohner am Leben der Gemeinde teil, kaufen selbst beim Bäcker ein, statt beliefert zu werden.
Weitere Wohngruppen sind über die Stadt Telgte verstreut. Angebote zur Tagesstruktur, ein Integrationsbetrieb und die Werkstatt für psychisch behinderte Menschen ergänzten das System.&nbsp;Ohne die Fahne der aktuellen Inklusionsdebatte hoch zu halten, könne so die Integration behinderter Menschen gelebt werden.
Den Aufwand für die Akutbehandlung habe sich insgesamt nicht reduziert, so Schulze Mönking. Habe es vor einigen Jahrzehnten nur einen Arzt gegeben, der auf dem Gelände wohnte, so kümmerten sich heute 30 Mediziner, 18 Psychologen und viele weitere Mitarbeiter verschiedener Disziplinen um die Patienten. Als Besonderheit habe sich das St. Rochus-Hospitals dem Zeitgeist verschlossen und Dienstleistungen wie Reinigung oder Gärtnerei nicht ausgelagert. Es zeige sich, so Volker Hövelmann, dass dies für die Patienten gut sei, denn auch bei der Zimmerreinigung ergebe sich eine Gesprächsmöglichkeit. Zudem ergebe sich daraus eine hohe Mitarbeitermotivation, bei der sich jeder für das Ganze verantwortlich fühle. Es zeige sich, dass dieser Weg letztlich sogar kostengünstiger sei.
Bei allem Wandel bemühe man sich, den Geist der Ordensschwestern, der das Haus seit der Gründung vor 160 Jahren geprägt habe, weiter zu leben, erläuterte Dr. Karl Stricker, Leitender Psychologe des St. Rochus-Hospitals. Zwar seien nur noch zwei von ihnen in der Klinik tätig, aber weiterhin werde im Aufnahmegespräch immer nach den spirituellen Bedürfnissen gefragt und diese wenn möglich in die Therapie einbezogen.
Viel Lob und Anerkennung komme von den Patienten zurück, was wiederum die Motivation der Mitarbeiter beflügele, erklärt Schulze Mönking. Konsequent werde deren Zufriedenheit abgefragt und kritische Anmerkungen konsequent verfolgt. 15.000 Befragungsbögen seien in den letzten Jahren ausgewertet worden.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 14:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weihnachten im Schuhkarton</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/weihnachten-im-schuhkarton-1.html</link>
			<description>Zum dritten Mal haben die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen Almuth Meller und Kerstin Fasching aus dem St. Rochus-Hospital die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ der internationalen christlichen Hilfsorganisation „Samaritan`s Purse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In diesem Jahr unterstützen 38 Mitarbeiter oder Stationen die Initiative, die seit 1996 mit Weihnachtsüberraschungen zur Linderung der Not und zur Lebensfreude von Kindern in den Ländern Osteuropas durchgeführt wird.
38 Kinder, vom Säuglingsalter bis zu 14 Jahren, werden nun unter dem Weihnachtsbaum Spielsachen, Hygieneartikel, Schulmaterialien, Bekleidung oder Süßigkeiten vorfinden, die ihnen Weihnachtsfreude bereiten und das Leben an der ein oder anderen Stelle angenehmer machen soll. In den letzten drei Jahren sind somit 110 Pakete aus dem Rochus auf den Weg gebracht worden.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 13:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweiter Platz beim Caritas-Kreativwettbewerb</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/zweiter-platz-beim-caritas-kreativwettbe.html</link>
			<description>„Kein Mensch ist perfekt“, so lautet das Jahresmotto 2011 der Caritas. In der Ausschreibung des entsprechenden Wettbewerbs wurde dazu eingeladen, sich kreativ mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Begleitet von Melody Hoppe und Carmen Meurer (beide...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die zunächst noch „perfekten“ Stühle wurden&nbsp;so&nbsp;gestaltet und verformt, dass sie eine individuelle, persönliche und unperfekte Note bekamen. Dafür war jedes Mittel recht. Es wurde gehämmert, gesägt, gemalt und geklebt.&nbsp;Viele unterschiedliche Materialien, wie z.B. Draht, Servietten, Perlen, Wäscheklammern oder&nbsp;Farben kamen zum Einsatz.
Entstanden sind drei ganz individuelle, bunte, vielfältige und unperfekte Stühle, die die&nbsp;Aufschriften „<i>Ich trage dich</i>“, „<i>Ich begleite dich</i>“ und „<i>Ich halte</i>&nbsp;<i>dich</i>“ tragen. Ein vierter Stuhl blieb&nbsp;als vermeintlich „perfekter“ Stuhl jedoch völlig unberührt. Er steht für die Gesellschaft selber und erhielt deshalb die Aufschrift „Trägst du mich auch?“.
Am 28.11. erhielt der Wohnbereich St. Benedikt für dieses Projekt den zweiten Preis des Caritas-Kreativwettbewerbs aus den Händen von Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Untermalt wurde die Preisverleihung, zu der alle Teilnehmer des Wettbewerbs eingeladen waren, von der Band Olé Olas mit Bewohnern aus dem Christophorus-Haus in Ennigerloh.
Für den Wohnbereich freuten sich Betreuungsdienstleiterin Cornelia&nbsp;Bartholomaei sowie Melody Hoppe, Carmen Meurer, Katharina Albersmann&nbsp;und zwei der am Projekt beteiligten Bewohner/-innen.&nbsp;Auch Wohnbereichsleiter Dr. Karl Stricker und Rochus-Geschäftsführer Volker Hövelmann nahmen an der Veranstaltung teil.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pater Hans-Ulrich Willms ist neuer Krankenhauspfarrer im „Rochus“</title>
			<link>http://www.srh-telgte.de/de/aktuelles/aktuelles/nachricht/anzeige/pater-hans-ulrich-willms-ist-neuer-krank.html</link>
			<description>In einer Eucharistiefeier wurde Pater Hans-Ulrich Willms SS.CC. als Krankenhauspfarrer im Seelsorgeteam des St. Rochus-Hospitals in Telgte eingeführt. Er ist Mitglied der Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens - in Deutschland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pater Hans-Ulrich Willms wurde 1943 in Kalenborn, einem kleinen Dorf in der Vulkaneifel, geboren. Nach dem Abitur folgte das Studium der Philosophie und Theologie in den Niederlanden, 1969 die Priesterweihe und zusätzliche Studien in Pastoraltheologie (München) und Gesprächspsychotherapie (Freiburg). 19 Jahre lang war er als Wallfahrtsleiter des Herz-Jesu-Wallfahrtsortes Kloster Arnstein an der Lahn tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden von ihm zahlreiche Bücher veröffentlicht und er wirkte bei Rundfunk- und Fernsehsendungen mit.
Von 1988 bis 1991 war er&nbsp;Studentenmagister in Münster, 1991 wurde er zum Ordensobern der Arnsteiner Patres gewählt. Nach Ablauf seiner Amtszeit absolvierte er ein Sabbatjahr im Frankfurter Bahnhofsmilieu. Von 2001 bis 2011 war er Pfarrer in der Gemeinde St. Mauritz in Münster.
Nach vielen verschiedenen Lebensstationen freut er sich auf den Dienst im St. Rochus-Hospital. In seiner Predigt beim Einführungsgottesdienst machte er deutlich: „Jeder und jede von uns ist berufen, für andere Menschen heilsam zu sein. Jeder mit seinen Möglichkeiten und dem Auftrag, den er konkret hat in dieser Lebenswelt St. Rochus-Hospital. Und das mit Ihnen zu tun, darauf freue ich mich, darauf bin ich neugierig und dafür bin ich dankbar. Und so sage ich jetzt nicht einfach Amen, sondern: Auf die Plätze, fertig, los …..“]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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