Peplau-Kolleg

Das Peplau-Kolleg am St. Rochus-Hospital Telgte ist eine staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für psychiatrische Fachgesundheits- und -krankenpflege sowie Fachaltenpflege. In Trägerschaft der St. Rochus-Hospital Telgte GmbH sind zur Zeit 28 Einrichtungen aus dem Münsterland, dem nördlichen Ruhrgebiet, dem Emsland, dem Sauerland und Ostwestfalen im Peplau-Kolleg zusammengeschlossen.

Die Weiterbildungsstätte erhielt 1996 die staatliche Anerkennung gemäß der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung des Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 11. April 1995 (WeiVPsy).

Die Weiterbildung zur Fachgesundheits- und Krankenpflege, Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflege und Fachaltenpflege in der Psychiatrie erfolgt gemäß der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung (WBVO-Pflege-NRW vom 12. Dezember 2009).

Mit der FH Münster wurde am 30.08.2018 hinsichtlich der Entwicklung und Durchführung eines weiterbildungsintegrierenden Studiums „Psychiatrische Pflege/ Psychische Gesundheit“ ein Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser Studiengang wird gemeinsam mit dem Department Gesundheit der FH seit dem Sommersemester 2019 angeboten.

Der Peplau-Beirat

Der Beirat des Peplau-Kollegs Telgte besteht aus den Pädagogen des Peplau-Kollegs und den Pflegedienstleitungen aus den Kooperationseinrichtungen. In den jährlich stattfindenden Sitzungen werden allgemeine organisatorische Verläufe besprochen und aufeinander abgestimmt. Somit haben die Pflegedienstleitungen aus den kooperierenden Einrichtungen die Möglichkeit, an Entscheidungen mitzuwirken, die das Peplau-Kolleg betreffen.

Namenspatronin

Hildegard Peplau, Pflegetheoretikerin aus den USA, ist Namenspatronin, da sie sich bereits in den fünfziger Jahren mit dem Aufgabenprofil professioneller Pflege auseinander setzte. Sie stellte in ihren Einarbeitungen als erste den Beziehungsprozess zwischen Patienten und Pflegeperson in den Mittelpunkt.


Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Lehrbetrieb

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch die Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätten im Gesundheitswesen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW (MAGS) regelt die Unterrichts- und Prüfungsdurchführung mittels sich regelmäßig angepasster Allgemeinverfügungen, die auf Grundlage der Corona-Schutzverordnung erlassen werden.

Derzeit ist die Durchführung der Weiterbildung (regulär und als Teil des dualen Studienganges) durch die vielfältigen und erheblichen Erfordernisse nicht in gewohnter Weiser zu gewährleisten. Ein Präsenzunterricht ist zum jetzigen Zeitpunkt (Ende Januar 2021) nicht erlaubt, das Absolvieren von Prüfungen ist unter Einhaltung spezifischer Vorgaben möglich. Die Lehrveranstaltungen werden derzeit ausschließlich über Online-Lernplattformen angeboten. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich mit den zu erwartenden Lockerungen die Form hin zu einem sog. "Hybrid-Unterricht" entwickeln wird. Dieser stellt eine Mischung aus Präsenzunterricht, videogestützter Lehre, Selbststudienzeiten und anderen Formen der gemeinsamen Lernarbeit dar. Damit verbundene organisatorische und inhaltliche Anpassungen werden uns sicher über das gesamte Jahr 2021 begleiten.

Die aktuellen Kurse (die Studierendengruppen DS2-20 und DS1-19) setzen mit den theoretischen und praktischen Anteilen ihre Ausbildung unter den gegebenen Bedingungen fort. Die nächste zweijährige Weiterbildung beginnt verbindlich unter der Maßgabe der dann geltenden Bestimmungen am 08.03.2021.