Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie - Depressionen

Prof. Dr. med. Matthias Rothermundt

Chefarzt, Ärztlicher Direktor
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

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Sekretariat:
Karin Schirrmeister, Marion Kamp
Tel. 02504 / 60-120, Fax 02504 / 60-121
E-Mail

 

Dr. med. Melody Oji

Chefärztin II
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Tel. 02504 / 60-131
Fax 02504 / 60-121
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Dr. med. Mechthild Buiker-Brinker

Ltd. Oberärztin, Stellv. Ärztliche Direktorin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Tel. 02504 / 60-167 (auch für Anmeldung von Wahlleistungspatient:innen)
Fax 02504 / 60-121
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Dr. med. Marthe Fischera

Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Fachärztin für Neurologie

Tel. 02504 / 60-603
Fax 02504 / 60-121
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Dr. med. Susanne Picht

Oberärztin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Tel. 02504 / 60-124
Fax 02504 / 60-121
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Eine Depression ist mehr als eine vorübergehende Phase der Traurigkeit. Sie ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die das gesamte Erleben und den Alltag stark beeinflussen kann. Typische Anzeichen sind eine gedrückte Stimmung, tiefe Traurigkeit, innere Leere, Interessenverlust, Antriebsmangel und ausgeprägte Erschöpfung. Auch Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Schuldgefühle, ein vermindertes Selbstwertgefühl oder Appetitlosigkeit können dazugehören. In schweren Fällen kann eine Depression auch mit lebensmüden Gedanken verbunden sein.

Depression ist eine häufige Erkrankung. Fast jeder fünfte Mensch erlebt im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine schwere depressive Episode. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu nehmen und sich frühzeitig Unterstützung zu holen. Wenn der Alltag kaum noch bewältigt werden kann oder die Beschwerden über längere Zeit anhalten, sollte ärztliche oder fachärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Besonders bei einem schweren Krankheitsbild oder wenn ambulante Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine stationäre Behandlung sinnvoll und notwendig sein. Das St. Rochus-Hospital Telgte bietet Menschen mit Depression ein umfassendes Behandlungsangebot, das einem mehrdimensionalen Ansatz folgt. Berücksichtigt werden sowohl mögliche Ursachen der Erkrankung als auch das persönliche und psychosoziale Umfeld der Patientinnen und Patienten. Das Therapiekonzept umfasst psychotherapeutische, medikamentöse und weitere unterstützende Verfahren. Ergänzt wird die Behandlung durch Ergo-, Bewegungs- und Arbeitstherapie. Auf Wunsch können auch Angehörige einbezogen werden.

Auf spezialisierten Stationen für Menschen mit Depression arbeitet ein multiprofessionelles Team mit hoher fachlicher Kompetenz und großer Erfahrung. So entstehen tragfähige Voraussetzungen für Stabilisierung, Orientierung und neue Perspektiven.

Behandlungsangebote bei Depressionen:

  • psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Psychoedukative Gruppenbehandlung
  • Familien- und Paargespräche
  • antidepressive Pharmakotherapie
  • soziales Kompetenztraining
  • Entspannungsgruppen
  • Wachtherapie
  • Lichttherapie
  • Elektrokonvulsionstherapie
  • Ergotherapie
  • Arbeitstherapie mit spezifischer Berufsintegration
  • Bewegungs- und Physikalische Therapie
  • Freizeit- und Kulturangebote
  • Sozialarbeit
  • seelsorgerische Begleitung

Anmeldung über Tel. 02504 / 60-7474 oder Fax 02504 / 60-121